Altusried

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Aktuelles aus Altusried. Hier informieren wir Sie über alle Neuigkeiten in unserer Marktgemeinde.

Bebauungsplan Gewerbeflächen "Im Tal"

Bekanntmachung zur öffentlichen Auslegung zum Bebauungsplan "Im Tal" und zur 2. Änderung des Bebauungsplanes "Freilichtspielgelände"

Der Bauausschuss des Marktes Altusried hat in seiner öffentlichen Sitzung am 24.06.2018 den Entwurf zum Bebauungsplan "Im Tal" und zur 2. Änderung des Bebauungsplanes "Freilichtspielgelände" mit Begründung jeweils in der Fassung vom 17.06.2019 gebilligt und für die erneute öffentliche Auslegung gem. § 3 Abs. 2 i.v.m. § 4a Abs. 3 BauGB bestimmt. Ziel der Planung ist die Ausweisung eines Gewerbegebietes im Bereich des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens "Im Tal" (Rehle-Hof), um die Umsiedlung eines Garten- und Landschaftsbaubetriebes samt betriebsbezogenem Wohnen zu ermöglichen sowie die Ausweisung einer weiteren gewerblichen Baufläche, auf der gewerbliche Nutzungen mit reduzierten Immissionswerten zugelassen werden. Das Plangebiet liegt im Süden von Altusried, nördlich der Straße "Im Tal" (Kreisstraße OA 15) und umfasst folgende Grundstücke mit den Fl.-Nrn. 280 (Teilfläche), 281/2 (Teilfläche). Der räumliche Geltungsbereich ist im abgebildeten Lageplan dargestellt.

Geltungsbereich
Geltungsbereich

Der Entwurf mit Begründung in der Fassung vom 17.06.2019 und die nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen liegen in der Zeit vom 08.07.2019 bis 22.07.2019 im Rathaus des Marktes Altusried (Rathausplatz 1, 87452 Altusried) in der Bauverwaltung im 1. OG während der allgemeinen Öffnungszeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus (Hinweis: Die allgemeinen Öffnungszeiten sind in der Regel von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr und zusätzlich donnerstags von 14 bis 18 Uhr. Beachten Sie bitte, dass das Rathaus während gesetzlicher Feiertage geschlossen ist.)

Ergänzend hierzu können die genannten Planunterlagen auch nachfolgend online eingesehen werden.

Im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung wird eine Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB durchgeführt. Im Rahmen der Begründung zum Entwurf wird ein Umweltbericht gem. § 2a Nr. 2 BauGB dargelegt. Eine Umweltverträglichkeits-Prüfung im Sinne des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist nicht erforderlich.

Hinweise zu den ausgelegten Unterlagen:

 Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar und werden mit ausgelegt:

  • Umweltbericht in der Fassung vom 17.06.2019 (Ausführungen zu den Themen: Beschreibung der Ziele des Umweltschutzes aus anderen Planungen, die sich auf den Planbereich beziehen (Regionalplan; Flächennutzungsplan und Landschaftsplan; Natura 2000-Gebiete; weitere Schutzgebiete/Biotope, Biotopverbund); Beschreibung und Bewertung der Umweltauswirkungen auf der Grundlage der Umweltprüfung; darin die Bestandsaufnahme sowie Prognose über die Entwicklung des Umweltzustandes bei Nicht-Durchführung bzw. Durchführung der Planung und deren Umweltauswirkungen auf die Schutzgüter Arten und Lebensräume; Biologische Vielfalt; Boden, Geologie und Fläche; Wasser; Klima/Luft, Erhaltung der bestmöglichen Luftqualität; Landschaftsbild; Mensch und Kulturgüter sowie eine Beschreibung der Wechselwirkungen zwischen den zuvor genannten Schutzgütern. Bewertung bei Durchführung der Planung von Wasserwirtschaft; Emissionen von Schadstoffen, Lärm, Erschütterungen, Licht, Wärme und Strahlung sowie der Verursachung von Belästigungen; Abfälle und ihre Beseitigung und Verwertung; eingesetzte Techniken und Stoffe; menschliche Gesundheit, das kulturelle Erbe oder die Umwelt; Erneuerbare Energien. Beschreibung der Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und zum Ausgleich der Auswirkungen/Abarbeitung der Eingriffsregelung. Beschreibung anderweitiger Planungsmöglichkeiten und der erheblichen nachteiligen Auswirkungen, die auf Grund der Anfälligkeit der nach dem Bebauungsplan zulässigen Vorhaben für schwere Unfälle oder Katastrophen zu erwarten sind. Beschreibung der geplanten Maßnahmen zur Überwachung der erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt bei Durchführung der Planung.
  • Stellungnahmen im Rahmen der frühzeitigen, schriftlichen Behördenbeteiligung nach § 4 Abs. 1 BauGB zur Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich "Im Tal" mit umweltbezogenen Stellungnahmen der Regierung von Schwaben (zu Zielen des Landesentwicklungsprogrammes Bayern), des Regionalen Planungsverbandes Allgäu (zur Anbindung gemäß Landesentwicklungsprogramm und Regionalplan), des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (zu Verlust landwirtschaftlicher Ertragsflächen und Auswahl der Ausgleichsflächen), des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (zu Umgang mit Bodendenkmälern und Schutz des Baudenkmales in der Nähe des Geltungsbereiches), des Wasserwirtschaftsamtes Kempten (zu Altlasten, vorsorgendem Bodenschutz, Grundwasserschutz und Wasserversorgung, Gewässerschutz, Oberflächengewässern und Hochwasserschutz, Wasserschutzgebiet und Trinkwassergewinnungsanlage), des Landratsamtes Oberallgäu, Abt. Bauen & Umwelt (zu Gestaltung der Grünfläche, Ausarbeitung des Umweltberichtes, Wasserschutzgebiet, Landschaftsbild, Immissionsschutz)
  • Stellungnahmen im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB zur Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich "Im Tal" zu Immissionsschutz, Landschaftsbild
  • Stellungnahmen im Rahmen der frühzeitigen, schriftlichen Behördenbeteiligung nach § 4 Abs. 1 BauGB zum Bebauungsplan "Im Tal" mit umweltbezogenen Stellungnahmen der Regierung von Schwaben (zu Zielen des Landesentwicklungsprogrammes Bayern, Bund-Länder-Programm der Städtebauförderung), des Regionalen Planungsverbandes Allgäu (zur Anbindung gemäß Landesentwicklungsprogramm und Regionalplan), des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (zu Verlust landwirtschaftlicher Ertragsflächen, Auswahl von Ausgleichsflächen, Waldabstand), der Handwerkskammer für Schwaben (zu Lärmschutz), des Wasserwirtschaftsamtes Kempten (zu Grundwasserschutz, Wasserversorgung, Wasserschutzgebiet, Vorranggebiet für die Trinkwasserversorgung, Gewässerschutz, Umgang mit Niederschlagswasser, Oberflächenwasser, Starkniederschlag, Hinweise zu Kellerbau, Altlasten, vorsorgendem Bodenschutz), des Landratsamtes Oberallgäu, Abt. Bauen & Umwelt (zu Brutvogelkartierung, Gestaltung der Grünfläche, Ausgleichsbedarf, Umgang mit Niederschlagswasser), des Landratsamtes Oberallgäu, Abt. Abfallrecht und Immissionsschutz (zur Schalltechnischen Untersuchung)
  • Stellungnahmen im Rahmen der förmlichen Behördenbeteiligung nach § 4 Abs. 2 BauGB zur Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich "Im Tal" mit umweltbezogenen Stellungnahmen der Regierung von Schwaben (zu Zielen des Landesentwicklungsprogrammes Bayern), des Regionalen Planungsverbandes Allgäu (zur Vereinbarkeit des Vorhabens mit dem Landesentwicklungsprogramm), des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (zum Erhalt landwirtschaftlicher Fläche, sowie Verweis auf die Stellungnahme zur frühzeitigen, schriftlichen Behördenbeteiligung zur Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich "Im Tal", Waldabstand), des Landratsamtes Oberallgäu, Abt. Bauleitplanung (zu Lage nahe eines landschaftlichen Vorbehaltsgebietes, sowie Verweis auf die Stellungnahme zur frühzeitigen, schriftlichen Behördenbeteiligung zur Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich "Im Tal"), des Landratsamtes Oberallgäu, Abt. Tiefbau (zu Ableitung von Oberflächen- u. Niederschlagswasser), des Wasserwirtschaftsamtes Kempten (zu Grundwasserschutz und Wasserversorgung, Ableitung von Schmutz- und Niederschlagswasser, Oberflächenwasser/Sturzflut, Altlasten, Vorsorgendem Bodenschutz, Wasserrecht im Bereich der Reduzierungsfläche "Kimratshofen-Nord (G2)")
  • Stellungnahmen im Rahmen der förmlichen Behördenbeteiligung nach § 4 Abs. 2 BauGB zum Bebauungsplan "Im Tal" mit umweltbezogenen Stellungnahmen der Regierung von Schwaben (zu Zielen des Landesentwicklungsprogrammes Bayern), des Landratsamtes Oberallgäu (zu Landschaftsbild, Sicherung und Bilanzierung des Ausgleichs sowie Retention), des Landratsamtes Oberallgäu, Abfallrecht und Immissionsschutz (zum Ergebnis der Schalltechnischen Untersuchung und Lärmkontingenten im Gewerbegebiet), des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (zu landwirtschaftlichen Immissionen und Überplanung landwirtschaftlicher Ertragsflächen sowie zur Nichtbetroffenheit von Wald), der Handwerkskammer für Schwaben (zu Lärmimmissionen) und des Wasserwirtschaftsamtes Kempten (zu Grundwasserschutz und Wasserversorgung, Umgang mit Schmutz- und Niederschlagswasser, wildabfließendem Wasser und vorsorgendem Bodenschutz)
  • Rechtskräftiger Bebauungsplan "Freilichtspielgelände", Markt Altusried (zuletzt geänderte Fassung vom 30.06.1997)
  • Schalltechnische Untersuchung zum Bebauungsplan "Im Tal" des Büro Sieber in der Fassung vom 25.02.2019 (Untersuchung der Freizeitlärm-Immissionen der Freilichtbühne auf das Plangebiet sowie der Gewerbelärm-Immissionen vom Plangebiet auf die schützenswerten Nutzungen in der Umgebung; Durchführung einer Emissionskontingentierung gemäß DIN 45691)
  • Baugrunduntersuchung zur Erschließung des Baugebietes "Schulstraße" in 87452 Altusried der Ingenieurgesellschaft ICP zum Bebauungsplan "An der Andreas-Hofer-Straße"

Die einschlägigen DIN-Normen, auf denen in den Festsetzungen verwiesen wird, stehen beim Markt Altusried (Rathausplatz 1, 87452 Altusried) im Rahmen der förmlichen Bürgerbeteiligung nach § 3 Abs. 2 BauGB zur Einsicht zur Verfügung. Aus Gründen des Urheberschutzes können die DIN-Normen nicht online abgerufen werden.

Abgabe von Stellungnahmen:

Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist schriftlich oder mündlich abgegeben werden. Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, können gem. § 3 Abs. 2 BauGB bzw. § 4a Abs. 6 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben.

Parallel mit der Auslegung findet die Einholung der Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB auf Grund von § 4a Abs. 2 BauGB statt.

Da es sich um eine erneute Auslegung des Entwurfes handelt wird gem. § 4a Abs. 3 BauGB bestimmt, dass Stellungnahmen der Öffentlichkeit nur zu den geänderten oder ergänzten Teilen des Planes abgegeben werden können. Diese sind im Einzelnen:

  • Reduzierung der Grundflächenzahl (GRZ) auf 0,50 beim eingeschränkten Gewerbegebiet (GEe)
  • Festsetzung der Wand- und Firsthöhen über NN statt über dem natürlichen Gelände
  • Änderung der südlichen Zufahrt in "öffentliche" Verkehrsfläche, Aufnahme einer Ausrundung, Anpassung der Grünfläche, Wegfall der Straßenbegrenzungslinie als Abgrenzung
  • Ergänzung der Festsetzung "Rückhaltung/Ableitung/Behandlung von Niederschlagswasser in den Baugebieten" um die Größe und die Lage der Rückhaltung
  • Änderung der Zweckbestimmung der südlichen Grünfläche entlang der Kreisstraße
  • Redaktionelle Korrektur des Titels
  • Aufnahme von bauordnungsrechtlichen Vorschriften zum Ausschluss des Freistellungsverfahrens nach Art.58 BayBO
  • Aufnahme von Vorschriften zu Geländeveränderungen
  • Korrektur des Hinweises zu Natur- und Artenschutz
  • Aufnahme von Kanaldeckelhöhen entlang der Straße "Im Tal" als Hinweis
  • Änderung des Umweltberichtes entsprechend den Angaben aus der Schalltechnischen Untersuchung
  • Korrektur des Umweltberichtes zum Punkt Wasserwirtschaft
  • Redaktionelle Ergänzung und Änderung des Umweltberichtes
  • Überarbeitung der Zahlen in der Eingriffs-Ausgleichs-Bilanzierung
  • Überarbeitung des Verweises auf das Bundesnaturschutzgesetz
  • Änderungen und Ergänzungen bei der Begründung
  • Redaktionelle Änderungen und Ergänzungen

 

Auslegung der Planunterlagen:

Auslegung weiterer Unterlagen:

Amtsblatt

Das jeden Freitag erscheinende Bekanntmachungsblatt ist das amtliche Mitteilungsorgan der Gemeinde. Es wird von der Druckerei Diet herausgegeben (Tel. 08373/7511). 

Gäste können das Bekanntmachungsblatt beim Vermieter oder in der Gästeinformation einsehen.