Altusried

Seitenbereiche

Volltextsuche

Willkommen beim Energieteam Altusried!

Das Energieteam Altusried wurde im April 2015 gegründet, um sich dem Klimaschutz und der Energieeffizienz in unserer Gemeinde anzunehmen. Dazu gehört nicht nur die energetische Sanierung gemeindlicher Liegenschaften, sondern vielmehr sollen alle Bürger sowie die Inhaber von Gewerbebetrieben für das wichtige Thema sensibilisiert und zum Mitmachen angeregt werden.

Auf dieser Seite können Sie sich über die Arbeit des Energieteams informieren und erhalten Informationen über aktuelle Aktionen sowie wertvolle Tipps zum Energiesparen.

Die Mitglieder des Energieteams: Karl-Heinz Lumer, Joachim Lippold, Beraterin Heidi Schön von eza, Matthias Kreutzer, Christian Kaps, Felix Geyer, Joachim Neumair, Helmut Hartmann, Ralph Guggenmos, Gerold Walker, Leo Walter und Gabriele Grotz (es fehlen Kurt Zügner und Rainer Burkhardt)

eza!-Energietipps von A-Z

Von eza! werden regelmäßig wertvolle Energietipps veröffentlicht, die wir an dieser Stelle für Sie sammeln. Bei Fragen können Sie sich an die Energieberater des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) unter 0831 9602860 wenden oder die Energieberatung vor Ort im Rathaus beanspruchen, die alle 14 Tage donnerstags ab 16 Uhr stattfindet (Voranmeldung unter 08373 299-0).

Batteriespeicher: Weiterhin attraktive Förderung

Eine gute Nachricht für alle, die möglichst viel des selbstproduzierten Solarstroms im eigenen Haus verbrauchen wollen: Das KfW-Programm zur Förderung von Batteriespeichern in Verbindung mit Photovoltaikanlagen ist zum 1. März neu aufgelegt worden – mit zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen. Bei Antragsstellung bis 30. Juni werden von der Kreditsumme 25 Prozent der förderfähigen Kosten erlassen. Danach sinkt der Anteil halbjährlich um drei Prozent bis auf zehn Prozent Tilgungszuschuss bei Antragsstellung ab 1. Juli 2018.

In Bayern winken Bauherren, die ein KfW-Effizienzhaus bauen, oder Hausbesitzern, die ihr Bestandgebäude  zum KfW-Effizienzhaus sanieren, für den Einbau eines Batteriespeichers zusätzlich attraktive Zuschüsse aus dem 10.000-Häuser-Programm. Damit macht der Einsatz von Batteriespeichern auch in wirtschaftlicher Hinsicht Sinn – ganz abgesehen von dem guten Gefühl, dass einem der hohe Grad an Unabhängigkeit gibt.

Dämmung: Es darf ruhig etwas mehr sein

Wie dick soll die Wärmedämmung idealerweise sein? Eine Frage, die sich nicht eindeutig beantworten lässt, weder im Neubau noch bei Altbausanierung – zu viele Faktoren spielen eine Rolle. „Wenn schon, denn schon“ lautet aber der Rat, den Experten Bauherren mit auf den Weg geben. Sprich: Wer ein Gebäude neu errichtet oder saniert, sollte gleich einen hohen Energiestandard und damit auch einen gehobenen Wohnkomfort anstreben – sonst bleibt das Gebäude auf Jahrzehnte hinaus auf einem mittelmäßigen Niveau „stecken“, weil weitere Verbesserungen unwirtschaftlich sind. Es dürfen ruhig 20 Zentimeter oder mehr sein. Bei Dämmmaßnahmen ist die Arbeitszeit und nicht die Materialstärke der entscheidende Kostenfaktor. Ob die Dämmung ein paar Zentimeter stärker ist, macht sich am Ende auf der Rechnung kaum bemerkbar, denn die Arbeitszeit bleibt gleich und die Mehrkosten beim Material sind gering.

Was Bestandsgebäude angeht, ist eine energetische Sanierung aus ökonomischer Sicht am sinnvollsten, wenn man sie mit ohnehin anstehenden Arbeiten am Haus verbindet – zum Beispiel wenn der Putz erneuert werden muss. Die Ausgaben für Gerüst und andere der Baustelleneinrichtungen fallen nur einmal an. 

Dämmen lohnt sich

Viele Besitzer von Altbauten fragen sich, ob es wirtschaftlich sinnvoll ist, ihr Haus zu dämmen. In der Regel ja, lautet die Antwort von Experten. Vor allem, wenn ohnehin Sanierungsarbeiten an der Fassade anstehen. Dann fallen viele Kosten wie zum Beispiel für Gerüst, Baustellenorganisation und Oberputz nur einmal an. Zudem erhöht eine Sanierung den Wert der Immobilie und steigert den Wohnkomfort ganz beträchtlich.

Eine konkrete Wirtschaftlichkeitsberechnung ist nur im Einzelfall möglich. Grundsätzlich gilt: Ohne energetische Sanierung entstehen dauerhaft hohe Heizkosten. Eine Faustregel lautet: Je höher die bisherigen Heizkosten sind, desto höher ist das Einsparpotenzial. Und je höher die erzielte Energieeinsparung ist, desto mehr Förderung gibt es.

Dämmen: Kostensparen mit Polystyrol

Eine wärmegedämmte Gebäudehülle spart Heizenergie und sorgt für höheren Wohnkomfort. Polystyrol, gemeinhin als Styropor bezeichnet, ist dabei der am weitesten verbreitete Fassadendämmstoff – was auch am Preis liegt. Denn die sogenannten Wärmedämmverbundsysteme aus Polystyrol sind mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 110 bis 130 Euro im Schnitt um 15 bis 80 Prozent günstiger als Lösungen mit anderen Dämmstoffen.

Das Vorurteil, wonach der Energieverbrauch bei der Herstellung von Polystyrol die Einspareffekte bei der Heizenergie zunichtemachen würde, sind wissenschaftlich längst widerlegt. So beträgt die energetische Amortisationszeit von Polystyrol bei Haussanierungen in der Regel nur etwas mehr als ein Jahr.

Übrigens: Auch die Sorge über drohende Müllberge durch rückgebaute Wärmedämmverbundsysteme sind angesichts der langen Lebensdauer nicht begründet. Abgesehen davon kann Polystyrol problemlos in Müllverbrennungsanlagen thermisch verwertet werden.

Dämmen oder erst die Heizung modernisieren? Ein Sanierungsplan hilft!

Erst dämmen oder erst die Heizung modernisieren? Die Frage wird den eza!-Energieberatern immer wieder gestellt und kann nur bei Betrachtung der jeweiligen Ausgangslage beantwortet werden. Grundsätzlich wird durch beide Maßnahmen viel Heizenergie eingespart. Ist die Gebäudehülle in einem guten Zustand und neueren Datums, die Heizung aber schon 20 Jahre alt, macht es aus wirtschaftlicher Sicht mehr Sinn, zunächst in eine moderne, energieeffiziente Heizungsanlage zu investieren.

Steht in nächster Zeit beides an – Fassadensanierung und Heizungsaustausch - empfiehlt es sich, zuerst die Energieverluste mit Hilfe von Dämmmaßnahmen zu senken und dann die neue Heizung an den geringeren Energiebedarf anzupassen. Oder man kombiniert gleich beide Maßnahmen miteinander. So wird vermieden, dass die Heizungsanlage überdimensioniert ist und teure Energie erzeugt, die dann ungenutzt in die Atmosphäre entweicht. Hilfreich ist auf jeden Fall, mit Hilfe eines Energieberaters vorher einen Sanierungsfahrplan zu erstellen.

Dämmen ohne Styropor: Ökologische Baustoffe sind im Trend

Sein Haus gut zu dämmen und damit den Heizenergieverbrauch zu senken, ist ökologisch sinnvoll. Wer sich zusätzlich für nachwachsende Dämmstoffe wie Zellulose, Holzweichfaser, Hanf oder Flachs entscheidet, setzt noch einen oben drauf. Abgesehen vom niedrigeren Primärenergiegehalt und der kürzeren Prozesskette können nachwachsende Dämmmaterialen gegenüber konventionellen Lösungen wie Polystyrol (Styropor) und Mineralwolle auch mit ihren bauphysikalischen Fähigkeiten punkten.

Beim Zellulose-Dämmstoff beispielsweise handelt es sich um wiederaufbereitetes und zerfasertes Zeitungspapier, das in Kammern eingeblasen wird und sehr gute Wärmespeicherfähigkeiten aufweist – was auch wichtig für den sommerlichen Hitzeschutz wichtig ist. Zudem sorgt die Zellulose-Dämmung für eine sehr hohe Winddichtheit, da die Fasern dank der Einblastechnik in jede noch so kleine Ritzen gelangen. Auch die guten Schallschutzeigenschaften und der vergleichsweise geringe Preis machen Zellulose zu einem vielseitig einsetzbaren Dämmstoff.

Dämmen sorgt für sommerlichen Wärmeschutz

Wenn es um Wärmeschutz geht, denken die meisten Hausbesitzer an sinkende Heizkosten im Winter. Doch wer schon unter dem Dach gewohnt hat, kennt die andere Seite: Im Sommer heizen sich die Räume extrem auf – es sei denn das Dach ist gut gedämmt.

Was gegen Kälte schützt, hilft eben auch gegen Hitze. Dank ihrer hohen Wärmespeicherfähigkeit sind beispielsweise Holzfaser- oder Zellulosedämmstoffe für die Dachdämmung besonders gut geeignet. Es empfiehlt sich dabei, die Dämmung von Dachschrägen und Decken zu unbeheizten Dachräumen gleich in einer hohen Dämmstärke auszuführen. Die Materialkosten spielen bei diesen Maßnahmen meist eine untergeordnete Rolle, während mehr Dämmung den Wärmeschutz sowohl im Sommer als auch im Winter erhöht. Zudem sollte auf eine luftdichte Ausführung geachtet werden, damit keine heiße Luft ins Innere gelangen kann. Das gilt auch für die Fassade. Fachgerecht gedämmte Außenwände reduzieren den Wärmeeintrag durch die Sonneneinstrahlung erheblich und sorgen damit für einen deutlich höheren Wohnkomfort.


„Energy Star“-Gütesiegel beim PC- oder Drucker-Kauf beachten

Mehr als zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs in deutschen Haushalten gehen auf das Konto von Notebooks, Computern, Druckern oder Bildschirmen, so das Ergebnis einer Studie. Um den Stromverbrauch zu senken, sollte daher beim Neukauf solcher Geräte auf die Energieeffizienz der angebotenen Modelle geachtet werden.

Hilfe bietet dabei das Gütesiegel „Energy Star“, das es seit 2001 in der EU gibt. Es zeichnet Computer und Bürogeräte mit niedrigem Standby-Verbrauch aus, die sich bei Nicht-Benutzung automatisch ausschalten.

Übrigens: Von Bildschirmschonern wird abgeraten. Sie sind aus energetischer Sicht unwirksam. Bewegte Symbole erhöhen sogar den Stromverbrauch. Am besten Rechner und Bildschirm nach Benutzung mit Hilfe einer abschaltbaren Steckerleiste vom Netz nehmen, damit sie keinen Strom fressen können.

Heizkurve richtig einstellen

Um die Vorzüge einer neuen Heizung vollständig nutzen zu können und Heizkosten zu sparen, muss die Regelung sachgerecht eingestellt sein. Das betrifft unter anderem die Heizkurve. Je nach Außentemperatur benötigt das Haus unterschiedlich viel Wärme aus der Heizung. An kalten Tagen im Winter muss die Heizung entsprechend mehr liefern als in der Übergangszeit.

Bei welcher Außentemperatur wie viel Wärme benötigt wird, lässt sich mit der Heizkurve der Heizungsregelung einstellen. Die Heizkurve muss auch an die Beheizungsart (Fußbodenheizung, Niedertemperaturheizung) angepasst sein. Natürlich gibt es auch eine "Standard-Voreinstellung". Da aber jedes Haus anders ist, ist die Voreinstellung oft nicht optimal auf die tatsächlichen Bedingungen abgestimmt. Hier hilft der Fachmann weiter. Eine Überprüfung der Heizkurve ist auch an dann angebracht, wenn das Gebäude nachträglich gedämmt wurde.
 
Wichtig: Bei der Übergabe der Heizung durch den Fachbetrieb sollte man sich als Hausbesitzer auch unbedingt in die Bedienung einführen lassen.

Heizungstausch rechtzeitig planen

Die Heizungsdinosaurier sind noch nicht ausgestorben – leider muss man in diesem Fall sagen. Laut Statistik arbeiten zwei Drittel aller Heizkessel in Deutschland mit der veralteten Niedertemperatur-Technik. Auch wenn solche Anlage noch die gesetzlichen Vorgaben erfüllen, sollten diese Energieschleudern ausgetauscht werden, zumal es dafür attraktive Zuschüsse gibt. Mit einem Brennwertkessel, der sowohl für Gas als auch für Öl angeboten wird, kann der Energieverbrauch im Vergleich zu einem Niedertemperaturkessel um 20 Prozent gesenkt werden. Oder man steigt gleich auf erneuerbarer Energieträger wie Pellets um.

Generell empfehlen Experten dringend, sich frühzeitig mit dem Thema Heizungserneuerung zu beschäftigen und nicht so lange zu warten, bis der alte Kessel endgültig seinen Geist aufgegeben hat. Die Verdrängungstaktik kann unangenehme Folgen haben – vor allem dann, wenn die Heizung im Winter ausfällt und möglichst schnell ersetzt werden muss.

KfW-Förderung: Bessere Förderung für energieeffizientes Bauen

1,31 Prozent bei einer Zinsbindung von 20 Jahren  oder 0,75 Prozent bei einer Zinsfestbindung von zehn Jahren – diese traumhaften Konditionen gelten seit 1. April für KfW-Kredite beim Bau eines neuen Effizienzhauses 55, 40 oder 40 Plus. Zudem wurden die Förderhöchstbeträge von bislang 50.000 auf 100.000 Euro pro Wohneinheit erhöht. Je nach erreichtem Energieeffizienz-Standard werden fünf  bis 15 Prozent der Kreditsumme – also bis zu 15.000 Euro – als Tilgungszuschuss erlassen.

Und es gibt noch eine Neuerung: Wie bei einer Sanierung gibt es jetzt auch im Neubaubereich einen Zuschuss von maximal 4000 Euro für die energetische Fachplanung und Baubegleitung. Der Förderantrag dafür muss vor Beginn der Maßnahme, am besten gleich mit dem Antrag für die Gebäudeförderung, gestellt werden.

KfW-Förderung für Kombinationslösungen

Die KfW hat ihr Förderangebot für energetische Sanierungen um ein interessantes Angebot erweitert. Mit den Förderpaketen Heizung und Lüftung werden Anreize für effiziente Kombinationslösungen geschaffen.

Die Förderpakete sehen Tilgungszuschüsse von 12,5 Prozent (maximal 6250 Euro) oder Investitionszuschüssen von 15 Prozent (maximal 7.500 Euro) vor. Beim Lüftungspaket wird der Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung in Verbindung mit einer Sanierungsmaßnahme an der Gebäudehülle bezuschusst. Das Heizungspaket unterstützt die Umstellung auf besonders effiziente Öl- und Gasheizungen in Kombination mit der Optimierung des gesamten Heizsystems.

LED-Lampe: Lichtgestalt für Energiesparer

Sich von Dingen zu trennen, fällt manchmal schwer – im Falle der Glühlampe gibt es viele gute Gründe für einen Schnitt. So verbraucht eine LED-Leuchte im Vergleich zur herkömmlichen Glühlampe 80 Prozent weniger Strom. Ein Vier-Personen-Haushalt, der seine Beleuchtung komplett auf LED (Light Emitting Diodes) umstellt, senkt seine Stromkosten um rund 100 Euro. Das Vorurteil, LED-Leuchten seien sehr teuer, hält sich hartnäckig, obwohl der Handel mittlerweile gute Modelle zu Preisen von circa sechs bis 15 Euro je nach Leistung anbietet.

Angesichts der um ein Vielfaches höheren Lebensdauer gegenüber der Glühlampe und auch der Energiesparlampe lohnt sich der Kauf einer LED-Leuchte auf jeden Fall. Und im Gegensatz zur Energiesparlampe erreicht das LED-Produkt sofort nach dem Einschalten seine maximale Helligkeit, macht ein angenehmes Licht und enthält kein Quecksilber. Wichtig: Beim Kauf einer LED-Leuchte sollte man auf eine ausreichend hohe Leuchtkraft achten und nicht am falschen Ende sparen. Eine 5 Watt-LED macht ungefähr so hell wie eine 40-Watt-Glühlampe. Der in der Regel auf der Verpackung angegebene Vergleichswert zur herkömmlichen Glühlampe bietet einen guten Anhaltspunkt.
 
Übrigens: Für Nostalgiker gibt es so genannte Filament-LEDs in Glühlampenform…

Photovoltaikanlage: Größe am Eigenverbrauch ausrichten

Galt zu Zeiten von hohen Einspeisevergütung für Solarstrom die Devise „Je größere die Photovoltaikanlage desto besser“ haben sich die Voraussetzungen grundlegend verändert. Seit 1. Januar gibt es nur noch 12,30 Cent für die ins Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde (kWh) – es waren schon mal 57 Cent.

Heute ist es lukrativ, möglichst viel des selbstproduzierten Ökostroms zu nutzen. Daher sollte die Größe der Anlage am eigenen Verbrauch ausgerichtet werden. Angenommen ein Vier-Personen-Haushalt  benötigt im Jahr 4000 kWh Strom, dann sollte eine Anlage mit einer Spitzenleistung von vier bis fünf Kilowatt  auf dem Dach installiert werden – das entspricht einer PV-Modul-Fläche von rund 30 Quadratmetern. Damit lässt sich ca. ein Drittel des Stromverbrauchs decken. Mit Hilfe eines Batteriespeichers erreicht man eine Autarkiequote von 60 Prozent und höher. 

Foto: eza!

Photovoltaik lohnt sich

Trotz der geringeren Einspeisevergütung sind Photovoltaikanlagen für Hausbesitzer weiterhin eine lohnende Investition – vor allem wenn möglichst viel des auf dem Hausdach produzierten Stroms selbst verbraucht wird. Denn die Kosten für den Solarstrom Marke Eigenproduktion liegen dank stark gesunkener Preise für PV-Module bei umgerechnet zehn bis 14 Cent pro Kilowattstunde, während der Energieversorger dafür rund 27 Cent verlangt.

Die Größe der Anlage sollte sich am eigenen Strombedarf orientieren. Bei einem jährlichen Verbrauch von 4000 Kilowattstunden, dem Durchschnittsverbrauch eines Vier-Personen-Haushalts, entspricht das einer 4 kWp-Anlage – wobei 1000 kWh ohne großen Aufwand eingespart werden können. Inzwischen sind auch alltagstaugliche Batteriespeicher auf dem Markt, mit denen sich die Eigenverbrauchsquote auf über 60 Prozent steigern lässt und deren Anschaffung von der KfW-Bank bezuschusst wird (bis zu einem Drittel der Investitionskosten).

Zahlreiche Allgäuer Gemeinden bieten in Zusammenarbeit mit eza! sogenannte Solarchecks an, bei denen eza!-Energieberater im Rahmen von Ort-Terminen Tipps abgeben, ob und welche Form der Sonnenergienutzung Sinn macht.

PV-Anlagen-Pächter profitieren vom selbstproduzierten Solarstrom

Für Hausbesitzer, die über eine Photovoltaikanlage auf ihrem Dach nachdenken, denen aber gerade das nötige Geld für die Investition fehlt, gibt es eine interessante Lösung. Verschiedene Unternehmen, wie beispielsweise das Allgäuer Überlandwerk, bieten entsprechende Leasing-Verträge an. Der Gebäudeinhaber erhält dabei eine Photovoltaikanlage zur Pacht, die auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die Kosten für die gesamte Anlage übernimmt der Anbieter. Im Gegenzug bezahlt der Hausbesitzer eine pauschale Monatspacht. Der Vorteil: Durch den Eigenverbrauch des selbstproduzierten Solarstroms wird deutlich weniger Netzstrom benötigt, weshalb sich das Modell für den Hausbesitzer lohnt.

Der Aufwand hält sich von Anfang an in Grenzen, in der Regel handelt es sich um „Rundum-sorglos-Pakete“. Das AÜW übernimmt zum Beispiel in Kooperation mit dem örtlichen Handwerk die Planung, die Installation und die regelmäßige Wartung der Photovoltaik-Anlage – auch im Fall von Störungen.

Solaranlage: Auch Wasch- und Spülmaschine anschließen

Angesichts der vielen Sonnenstunden ist das Allgäu prädestiniert für den Einsatz der Solarthermie. Schon mit einer kleineren Anlage kann man damit von Mai bis einschließlich September das Warmwasser komplett bereitstellen und damit den verschleißreichen Sommerbetrieb des Heizkessels vermeiden. Pro Person reichen je nach Kollektorbauart ein bis 1,5 Quadratmeter aus, um 50 bis 60 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs zu decken.

Angesichts des hohen Wirkungsgrades solarthermischer Anlage, ist diese Form der Sonnenenergienutzung besonders dann empfehlenswert, wenn nur eine kleine Dach- oder Fassadenfläche zur Verfügung steht. Mit einer Kollektorfläche von zehn bis 14 Quadratmetern lässt sich zudem in den Übergansmonaten die Heizung wirkungsvoll unterstützen – was angesichts der verhältnismäßig kühlen Frühjahr- und Herbsttemperaturen besonders für das Allgäu sinnvoll ist.

Übrigens: die meisten Wasch- und Spülmaschinen können an die Solaranlage angeschlossen werden. Das spart nochmals Energie und Geld.

Solarcheck gibt Antworten auf Fragen zur Nutzung von Sonnenenergie

Ist mein Haus für die Nutzung der Sonnenenergie geeignet? Wie kann ich möglichst viel Solarstrom von meinem Dach selbst nutzen? Immer mehr Hausbesitzer beschäftigen sich mit diesen Fragen. Antworten darauf geben die eza!-Energieberater beim Solarcheck. Auf Wunsch nimmt ein eza!-Energieberater vor Ort den Zustand des Daches unter die Lupe, überprüft die Ausrichtung und Verschattung und errechnet daraus die zu erwartenden solaren Gewinne. Für die Bürger in Altusried ist der Service kostenlos.  
 
Der Solarcheck ist neben der Heizungsvisite, dem Gebäude- und dem Stromsparcheck eine von vier Vor-Ort-Beratungsleistungen, die eza! in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Altusried kostenlos anbietet.

Anmeldung und Infos unter 08373-29942.

Solarer Luftkollektor zum Heizen und Lüften

Dass man die Sonnenenergie nutzen kann, um Strom zu gewinnen und Wasser zu erwärmen, wissen die allermeisten. Solare Luftkollektoren, die auf dem Dach oder an die Fassade montiert werden, sind dagegen eher unbekannt. Dabei handelt es sich um ein System, das mit vergleichsweise geringem Aufwand in bislang feuchten Kellern oder in häufig unbeheizten Räumen wirksam vor Schimmelbildung schützt und das Raumklima spürbar verbessert. Auch Ferienwohnungen bieten sich als Einsatzgebiet an.

Und so funktioniert ein solarer Luftkollektor, für den es eine staatliche Förderung gibt: Die gefilterte Außenluft strömt im Kollektor durch schwarze Hohlkammer-Aluminiumprofile, wird dabei von der Solarstrahlung erwärmt und anschließend direkt durch die Außenwand ins Haus geleitet. Die kompakte Anlage enthält den dafür nötigen Ventilator und ein Photovoltaik-Modul, das für ausreichend Strom sorgt. Mit solaren Luftkollektoren heizen und lüften Sie zugleich – ohne Energie dabei zu verbrauchen.

Solargrill für den Schönwetter-Grillmeister

Sommer, Sonne, Grillen – was gibt‘s Schöneres? Mit der Sonne grillen!

Zugegeben, der Solargrill kommt während eines typisch Allgäuer Sommers eher sporadisch zum Einsatz. Aber an wolkenlosen Tagen, die es ja immer wieder mal geben soll, kann man damit tatsächlich klimaneutral, ganz ohne CO 2 -Ausstoß sein Steak oder Würstchen brutzeln.

Der Solargrill, der meistens die Form eines Parabolspiegels hat, wird in Richtung der Sonne aufgestellt. Die einfallenden Sonnenstrahlen werden von der spiegelnden Fläche reflektiert und auf die Pfanne, in der das Grillgut liegt, gebündelt. Lange Wartezeiten wie bei Holzkohlegrills gibt es bei einem Solargrill an schönen Sommertagen nicht. Dann erhitzt sich der Grill schnell auf 200 Grad Celsius und beginnt sofort mit der Arbeit – bis sich die nächste Wolke vor die Sonne schiebt. Der Solargrill ist eben nur was für den Schönwetter-Grillmeister…
 

Stromfresser mit einfachem Messgerät aufdecken

Sie wundern sich über die Höhe Ihrer Stromrechnung? Mit einem Strommessgerät – oder auch Energiekosten-Messgerät genannt – kommen Sie den heimlichen Stromfressen im Haushalt auf die Spur.

15 bis 20 Euro kostet im Baumarkt  das kleine Kästchen, das aber auch bei der Verbraucherzentrale ausgeliehen werden kann. Das Gerät wird einfach zwischen Steckdose und Netzstecker des jeweiligen Elektrogeräts geschaltet. Auf diese Weise kann nicht nur der Stromverbrauch im laufenden Betrieb, sondern auch im Standby-Modus ermittelt werden.

Mit Hilfe eines Messgeräts lässt sich zudem herausfinden, wie viel Strom und damit Energiekosten dank eines neuen Kühl- und Gefrierschranks oder eines Waschmaschinen-Austausch eingespart werden können.  

Stromverbrauch senken mit abschaltbaren Steckdosenleisten

Computer, Fernseher und Stereoanlage gehören zu den größten Energiefressern in Privathaushalten. Das liegt auch daran, dass viele Geräte sich nicht mehr komplett ausschalten lassen. Allerdings kann auch der Standby-Modus schnell einmal ein paar Watt aus der Steckdose ziehen.

Bedenkt man, dass Computer, Stereoanlage oder Fernseher 365 Tage im Jahr 24 Stunden am Netz hängen, verwundert der durchschnittliche Stromkostenanteil von knapp 25 Prozent nicht. Um Energie und Stromkosten zu sparen, können die Geräte ganz einfach an abschaltbare Steckdosenleisten gehängt werden.

Experten gehen davon aus, dass eine Familie alleine durch die Vermeidung des Standy-Betriebs der Elektrogeräte rund 115 Euro im Jahr einsparen kann.

Veraltete Umwälzpumpen sind Stromfresser

Die Umwälzpumpe läuft während der gesamten Heizperiode und verursacht Stromkosten von 100 oder noch mehr Euro im Jahr. Mit einer angepassten, drehzahlgeregelten Hocheffizienzpumpe lässt sich der Energieverbrauch um bis zu 90 Prozent senken. Die Leistungsaufnahme gegenüber einer gewöhnlichen Umwälzpumpe liegt anstatt bei  40 bis 100 Watt bei nur 5 bis 30 Watt. 

Technisch veraltete Umwälzpumpen gehören wie Kühlschrank, Elektroherd und  Wäschetrockner zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt.

Wärmedämmung senkt Schimmelrisiko

Schimmel kann dann entstehen, wenn sich warme Raumluft an Bauteiloberflächen abkühlt und dadurch die relative Feuchte der Luft stark zunimmt (bis hin zur Kondensatbildung). Ein zusätzlicher Wärmeschutz führt immer zu einer Anhebung der raumseitigen Oberflächentemperatur von Außenbauteilen und senkt somit grundsätzlich das Schimmelrisiko. Besonders bei Fenstererneuerung ohne Dämmmaßnahmen an der Fassade tritt häufig die Tauwasserbildung nicht mehr zuerst an den Scheiben, sondern an den Wänden auf und wird deshalb nicht unmittelbar erkannt und durch Lüften beseitigt.

Eine genaue Planung hilft, baulich praktikable Lösungen zu finden. Schimmelwachstum wird vermieden, wenn eine dauerhaft hohe relative Luftfeuchte durch ausreichende Beheizung und Lüftung verhindert wird. Der Einsatz eines Hygrometers zur Kontrolle wird empfohlen.

Wohnkomfort steigern und gleichzeitig die Heizkosten senken

Marktgemeinde Altusried bietet Bürgern kostenlose Gebäudechecks an

Sie wollen von einem Fachmann wissen, in welchem Zustand Ihr Haus ist? Wie Sie den Energieverbrauch senken und gleichzeitig den Wohnkomfort steigern können? Dann melden Sie sich zum Gebäudecheck an, den die Marktgemeinde Altusried in Zusammenarbeit mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) den Bürgern kostenlos anbietet.

Beim Gebäudecheck kommt der eza!-Energieberater ins Haus und analysiert den Ist-Zustand des Gebäudes und der Heizungstechnik. Anhand der Ergebnisse werden sinnvolle Sanierungsschritte und Maßnahmen aufgezeigt, die neben einem geringeren Energiebedarf für ein besseres Raumklima und eine Wertsteigerung der Immobilie sorgen. Der eza!-Experte weist zudem auf die passenden Förderprogramme hin. Die Zuschüsse für eine energetische Gebäudesanierung können sich auf über 40.000 Euro summieren.

Es handelt sich beim Gebäudecheck um eines von vier Vor-Ort-Energieberatungsangeboten der Gemeinde Altusried (Gebäudecheck, Heizungsvisite, Solarcheck und Stromsparcheck), die die eza!-Energieberatung im Rathaus ergänzen.

Für den Gebäudecheck können Sie sich bei der Energieberatung im Rathaus Altusried anmelden. Die Energieberatung findet jeweils am 1. und 3. Donnerstag des Monats von 16.00-18.00 Uhr statt. Bitte Voranmeldung unter Telefon 08373-2990

Bericht von der Auftaktsitzung des Energieteams

Im Herbst 2014 hat der Marktgemeinderat Altusried die Teilnahme am European Energy Award (eea) beschlossen, einem europaweiten Instrument zur fortlaufenden Steuerung und Kontrolle von klimabedingten Aufgaben auf kommunaler Ebene. In der Zwischenzeit liegt auch der Zuwendungsbescheid der Regierung von Schwaben zur  Übernahme von 40% der Gesamtkosten für die Teilnahme vor.

Daraufhin wurde in der Gemeinde ein Energieteam gegründet, das sich Ende April 2015 zu seiner Auftaktsitzung traf. Unter Mithilfe und in Zusammenarbeit mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza) wird seitens der Gemeindeverwaltung zunächst eine aktuelle Ist-Analyse, also eine ausführliche Bestandsaufnahme erstellt. Diese kann auf bereits erfasste Daten aus dem Jahr 2013 zurückgreifen, die das damalige Klimaschutzteam im Rahmen der Erarbeitung eines Klimaschutz-Maßnahmenkonzeptes für Altusried ausgearbeitet hat.  Die einzelnen Maßnahmenbereiche der Kommune werden bewertet und ein entsprechendes Stärke-Schwäche-Profil erstellt.

Auf Basis dieser Ist-Analyse wird vom Energieteam das Energiepolitische Arbeitsprogramm erstellt. Wichtig hierbei ist die Tatsache, dass nicht nur kommunale Bereiche wie zum Beispiel die energetische Sanierung gemeindlicher Liegenschaften durchleuchtet werden, sondern vielmehr jeder einzelne Mitbürger oder auch Inhaber von Gewerbebetrieben für das Thema sensibilisiert und zum Mitmachen angeregt werden sollen. Sobald diese Vorarbeiten geleistet sind, geht es an die Umsetzung der geplanten Maßnahmen, die im Rahmen des eea bewertet werden. Werden 50% der zu erreichenden Punkte geschafft, gibt es als Auszeichnung den European Energy Award und der eea-Zyklus kann von vorn beginnen.

2. Bürgermeister Hans-Jörg Dorn sprach allen Energieteammitgliedern, auch im Namen des ersten Bürgermeisters Joachim Konrad, seinen Dank für das ehrenamtliche Engagement aus und betonte die Wichtigkeit dieser Thematik. Umwelt- und Klimaschutz sind ein bedeutsamer Faktor zur Erhaltung der Lebensqualität und des Wohlbefindens aller Mitbürger.

Es konnten auch gleich die ersten Projekte angestoßen werden, so unter anderem die Teilnahme am Stromsparwettbewerb des Landkreises Oberallgäu oder die Vergabe von sogenannten Kurzchecks durch eza. Hier können sich Interessierte vormerken lassen um durch Mitarbeiter von eza ihr Gebäude, die Heizung oder den Stromverbrauch bei einer Vor-Ort-Beratung prüfen zu lassen. Die Kosten hierfür übernimmt der Markt Altusried. Insgesamt werden 20 Kurzchecks vergeben. Fünf wurden bereits am Info-Stand anlässlich der „Offenen Rathaustüren“ am 01. Mai vergeben, fünf werden am eza-Stand beim Alternativen Markt und zehn im Rahmen der Energieberatung angeboten. Sollten sich mehr als 20 Interessierte melden, entscheidet das Los.

Das Energieteam Altusried auf Facebook

Aktuelle Informationen

Energie- und Klimaschutz-Bericht der Marktgemeinde Altusried

Stand: Dezember 2016

Der Energie- und Klimaschutzbericht wird im Rahmen des european energy award (eea) erstellt und bietet einen Überblick über die in den letzten Jahren umgesetzten Maßnahmen.

2017-01-10_eea-Bericht_Altusried_2016.pdf (1.5 MB)

„Die Hauswende“ – für niedrige Heizkosten und höheren Wohnkomfort

eza! klärte bei Infoveranstaltung des Energieteams Altusried über Förderprogramme und Vorzüge einer energetischen Sanierung auf

Die Energiewende beginnt in den eigenen vier Wänden. Mit einer energetischen Haussanierung kann der Energieverbrauch um mehr als drei Viertel gesenkt werden. Wie das geht, erläuterte das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Altusried und dem Altusrieder Energieteam im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Die Hauswende“. Bei einer Infoveranstaltungen am 19. Oktober 2016 im Landgasthof „Zum Bären“ zeigte der Energieberater Klaus Röthele die ganze Bandbreite sinnvoller Maßnahmen auf, die nicht nur die Energiekosten senken, sondern den Wohnkomfort spürbar erhöhen.

Heizung, Dämmung, Fenster und erneuerbare Energien – „Die Hauswende“ ist die erste gewerkeübergreifende Sanierungskampagne für ganz Deutschland überhaupt. Sie wird vom Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium gefördert und im Allgäu von eza! umgesetzt. Ziel ist es, die Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäuser umfassend über alle Aspekte einer energetischen Gebäudesanierung aufzuklären, so auch bei der Informationsveranstaltung in Altusried. Der eza!-Experte gab deshalb einen Überblick über die verschiedenen Energiestandards, erläuterte das richtige Vorgehen bei einer Sanierung und wies darauf hin, was es bei den Themen Dämmung, Fenstertausch und Heizungstechnik alles zu beachten gilt. Ein weiterer wichtiger Punkt waren die verschiedenen staatlichen Förderprogramme für die Sanierung, die so attraktiv wie noch nie sind.

Laut eza!-Geschäftsführer Martin Sambale ist der Informationsbedarf bei den Hausbesitzern ungebrochen hoch – auch beim Thema Förderung. „Die Förderprogramme vom Bund und dem Land Bayern eröffnen den Hausbesitzern ungeahnte Möglichkeiten. Was viele nicht wissen: Da können für einen energetische Sanierung über 40.000 Euro an Zuschüssen zusammenkommen“, so Sambale.  Bürgermeister Joachim Konrad begrüßt die Initiative und zeigte sich erfreut darüber, dass viele Bürger das Informationsangebot wahrgenommen haben: „Wir sind in Altusried beim Thema Energieeinsparung auf einem guten Weg.“

Energie- und CO2-Bilanz von Altusried

Die Energie- und CO2-Bilanz umfasst sämtliche Energiemengen, die für elektrische und thermische Anwendungen sowie zum Zwecke der Fortbewegung umgesetzt werden. Abhängig von der Bereitstellung dieser Energiemengen durch einen bestimmten Brenn- oder Kraftstoff entstehen CO2-Emissionen, die analog zu den Energiemengen aufaddiert und systematisch dargestellt werden. Auf diese Weise ergibt sich ein Überblick über die energetische Situation sowie deren Auswirkung auf die Umwelt.

Energie- und CO2-Bilanz Altusried (PDF; 300 KB)

Ist-Analyse-Sitzung des Energieteams Altusried

Am 26. Oktober 2015 fand mit der Ist-Analyse-Sitzung ein wichtiger Meilenstein im Prozess des European-Energy-Awards statt. Auf Grundlage der gesammelten Daten aus Bereichen wie Kommunale Gebäude, Versorgung, Entsorgung und Mobiliät kann nun ein Arbeitsprogramm erarbeitet werden. Dies ist wiederum Grundlage für alle künftigen Maßnahmen, mit denen Klimaschutz und Energieeffizienz verbessert werden sollen.

Kurze Zusammenfassung der Ist-Analyse (PDF; 420 kB)

Stromsparwettbewerb in der Gemeinde Altusried

Der Stromsparwettbewerb in der Gemeinde Altusried soll ein Baustein bei den Bestrebungen einer nachhaltigen Energienutzung sein, um den Energieverbrauch in der Öffentlichkeit zu thematisieren und zum Stromsparen anzuregen.

Die Teilnehmer erwarten neben der Reduzierung der Stromkosten auch zahlreiche Preise wie eine Infrarotthermographie für das eigene Haus, ein Kochkurs und Freikarten für das Freibad, die Freilichtbühne und das Theaterkästle. Mitmachen lohnt sich also auf jeden Fall! Alle Teilnehmer erhalten zudem eine Energiesparlampe und nehmen darüber hinaus auch noch automatisch am Stromsparwettbewerb des Landkreises teil, wo weitere Gewinne winken.

Wettbewerbsregeln und das Teilnahmeformular finden Sie hier:

Flyer Stromsparwettbewerb (PDF; 3.7 MB)

Teilnahmeformular (PDF; 40 KB)

Markt Altusried bietet Bürgern kostenlose Heizungsvisiten an

eza!-Energieberatung wird um attraktive Vor-Ort-Angebote erweitert

Ist meine Heizung richtig eingestellt? Welche Optimierungsmöglichkeiten gibt es? Oder ist es an der Zeit, die alte Anlage gleich gegen ein effizienteres Modell auszutauschen? All diese Fragen beantworten Energieexperten bei einer Heizungsvisite. Bei dem Kurzcheck handelt es sich um eine von mehreren neuen Dienstleistungen, die die Gemeinde Altusried in Zusammenarbeit mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) ihren Bürgern kostenlos anbietet – zusätzlich zur gewohnten Energieberatung.

Weitere Informationen zum Energieberatungspaket
(PDF; 140 kB)

Energieberatung in Altusried:
Wo: im Rathaus
Wann: am 1. und 3. Donnerstag des Monats, 16.00-18.00 Uhr
Anmeldung (auch für die Kurzchecks vor Ort): unter Telefon 08373-2990