|
Am 24. Juni wurde aufgrund des Nachweises von Coli-Bakterien in der öffentlichen Wasserversorgung die Chlorierung des Leitungswassers angeordnet. In den letzten Wasserproben wurden nun keine Coli-Bakterien mehr nachgewiesen. Allerdings ist nach wie vor unklar, auf welchem Weg die Keime in das Trinkwasser gelangen konnten.
Um das Aufkommen neuer Keime im Leitungswasser zu verhindern, wurde in Absprache mit dem Gesundheitsamt festgelegt, dass die Chlor-Konzentration im Trinkwassers nun zwar reduziert wird, die Maßnahme aber fortgesetzt wird, bis die Ursache der Verunreinigung ermittelt wurde.
Wie bisher gilt, dass das Chlor im Trinkwasser gesundheitlich unbedenklich ist, da die Konzentration unterhalb der in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte liegt. Auch mit der nun reduzierten Chlor-Konzentration kann das Leitungswasser jedoch weiterhin einen erkennbaren Geruch oder Geschmack nach Chlor aufweisen. Es kann dennoch problemlos zum Kochen, Trinken und zur Körperhygiene verwendet werden. Gesonderte Maßnahmen wie beispielsweise das Abkochen des Wassers sind nicht erforderlich. Einzig bei Aquarien, Fischteichen oder beim Betrieb biologischer Kleinkläranlagen kann das chlorierte Wasser Probleme verursachen.
Wir werden über den weiteren Verlauf der Maßnahme an dieser Stelle und im Bekanntmachungsblatt berichten.
Hinweis: Entgegen einer im Radio verbreiteten Meldung muss das Trinkwasser nicht abgekocht werden!
|